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Wirtschaft

Wirtschaft

Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe mit ihren Beschäftigten sind das Rückgrat unserer Wirtschaftskraft. Nicht nur in Marburg-Biedenkopf, sondern überall in Deutschland erwirtschaften sie unseren Wohlstand und sichern Arbeitsplätze, Beschäftigung und Innovationen. Angesichts der durch Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung bedingten Herausforderungen müssen wir sie im Strukturwandel unterstützen. Den sozial-ökologischen Umbau schaffen wir gemeinsam mit langfristigen Strategien – ausgerichtet am Wohlergehen der gesamten Gesellschaft und Natur. Damit gute Arbeitsplätze und Weltmarktführer, von denen wir viele hier bei uns im Landkreis haben, auch morgen bei uns zuhause sind.

Unser Ziel:

Für sichere Arbeitsplätze in allen Regionen Deutschlands müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Dafür müssen wir in wichtige Zukunftsfelder investieren und für optimale Rahmenbedingungen für Innovationen sorgen, sodass Ideen made in Germany und Innovationsimpulse für die Herausforderungen der Zukunft bei uns gedeihen können.

Besonders wollen wir die vielen kleinen und mittleren Unternehmen schützen, die für den Hauptteil der Ausbildungsplätze sorgen.

Die wirtschaftliche Angleichung von Ost und West werden wir mit einer ausgewogenen Förderpolitik über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) weiter fortsetzen.

Unsere Vorschläge:

Zukunftsbranchen fördern:
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau sollen – gemeinsam mit den Ländern – Investitionen in Zukunftsbranchen gelenkt werden, die für den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft nötig sind. Es soll Kapital für einen öffentlichen Wagniskapitalfonds zur Verfügung gestellt werden.

Handwerk unterstützen:
Um mehr Selbstständigkeit zu attraktiven Bedingungen zu ermöglichen und Ausbildung langfristig zu sichern, müssen Gebühren für Meister- und Technikerkurse endlich abgeschafft werden. Wir setzen uns außerdem für mehr Tarifbindung im Handwerk ein.

Bundestariftreue:
Um gute Arbeit zu guten Löhnen zu fördern, muss der Staat seine öffentlichen Aufträge künftig an die Existenz von Tarifverträgen koppeln.

Gründungen erleichtern:
Über eine One-Stop-Agentur sollen Gründer:innen besser beraten und leichter zu einer Projektförderung kommen. Eine Kultur der „zweiten Chance“ im Insolvenzrecht soll Mut machen, ein Unternehmen zu gründen.

Wettbewerbsbedingungen weiterentwickeln:
Auf EU-Ebene müssen das Wettbewerbs- und Beihilferecht daraufhin überprüft werden, ob nicht Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Wirtschaftsräumen bestehen. Diese müssen dann abgebaut werden.

Globalisierung fair gestalten:
Deutsche Unternehmen sind eng in den Welthandel integriert. Wir wollen die Globalisierung aktiv gestalten: Faire Freihandelsverträge der EU mit Drittstaaten sind dann sinnvoll, wenn auch verbindliche soziale Standards mit konkreten Sanktionsmechanismen festgehalten werden. Das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen mit Südamerika muss um Umweltstandards zum Schutz des Regenwalds ergänzt werden. Insgesamt sollte die Handelspolitik der EU demokratischer werden. Dazu sollte das Europäische Parlament mehr mitentscheiden und kontrollieren können.