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Fraktion vor Ort - Wir zünden den Bau-Turbo
Fraktion vor Ort - Wir zünden den Bau-Turbo
Unter dem Motto „Wir zünden den Bau-Turbo. Mehr Tempo im Wohnungsbau – für mehr bezahlbaren Wohnraum“ luden der hiesige Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Sören Bartol und sein Kollege in der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Philipp Rottwilm am vergangenen Freitagabend nach Stadtallendorf ein.
Beide SPD-Politiker haben das Gesetz auf den verschiedenen Ebenen mitverhandelt und freuten sich über die zahlreichen Fragen der Gäste aus zwei Landkreisen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, weitere Verantwortliche der Kommunen sowie Fachpersonal konnten Antworten auf ihre Fragen erhalten und neue Impulse mitnehmen.
Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, wie Deutschland den Herausforderungen im Bereich des Wohnungsbaus begegnen kann. „Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es ist ein grundlegendes Bedürfnis und für die persönliche Sicherheit vieler Menschen von zentraler Bedeutung“, erklärte Sören Bartol zu Beginn der Veranstaltung. Der SPD-Politiker unterstrich die Notwendigkeit, im Wohnungsbau schneller voranzukommen, um der wachsenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden.
Besonders die langwierigen Genehmigungsprozesse und bürokratischen Hürden beim Bau neuer Wohnungen wurden thematisiert. „Die Planung und Genehmigung von Bauprojekten dauern in Deutschland viel zu lange“, so Bartol. „Gerade im Bereich des bezahlbaren Wohnraums müssen wir mehr Tempo aufnehmen.“ Das Ziel sei es, mit dem sogenannten Bau-Turbo den Weg für eine beschleunigte Planung und Umsetzung von Wohnprojekten zu ebnen. Hierbei gehe es um den Ausbau von Aufstockungen, Nachverdichtungen und Neubauten, die es Kommunen ermöglichen sollen, schneller auf die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung zu reagieren.
Dr. Philipp Rottwilm ergänzte: „Unser Ansatz ist klar: Wir schaffen die rechtlichen Grundlagen, damit Städte und Gemeinden flexibler bauen können – und das immer im Einklang mit den kommunalen Planungsrechten.“
Die Veranstaltung bot nicht nur politische Perspektiven, sondern ermöglichte auch einen intensiven Austausch mit den Experten der SPD-Bundestagsfraktion und aus dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Es war ein äußerst konstruktiver Dialog“, resümierte Dr. Rottwilm. „Es zeigt sich, dass wir nur gemeinsam – mit Bund, Ländern und Kommunen – die Herausforderungen beim Wohnungsbau angehen können, um für alle Generationen in Stadt und Land bezahlbares Wohnen zu ermöglichen.“
Abschließend betonte Bartol, dass die SPD-Bundestagsfraktion weiterhin mit Nachdruck daran arbeiten werde, bezahlbares Wohnen als Grundrecht für alle Bürgerinnen und Bürger zu sichern. „Wir müssen jetzt handeln, damit Wohnen auch in Zukunft für alle Menschen in Deutschland bezahlbar bleibt – und das in einer klimafreundlichen Weise“, so der Politiker.
Damit setzte die SPD-Bundestagsfraktion einen wichtigen Impuls für die Diskussion über die Zukunft des Wohnens in Deutschland.