Inhaltsbereich
459.000 Euro für die Sanierung des Sportplatzes in Weimar-Roth bewilligt – Stärkung der lokalen Sportinfrastruktur
459.000 Euro für die Sanierung des Sportplatzes in Weimar-Roth bewilligt – Stärkung der lokalen Sportinfrastruktur
Der Haushaltsausschuss hat in seiner heutigen Sitzung 459.000 Euro für die Sanierung und Modernisierung des Sportplatzes Roth in der Gemeinde Weimar-Lahn bewilligt.
Die Mittel stammen aus einem Förderprogramm des Bundesbauministeriums und bilden einen wichtigen Baustein zur nachhaltigen Weiterentwicklung der örtlichen Sportinfrastruktur.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.020.000,00 €. Der Bund trägt damit 45 Prozent der Gesamtkosten.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die umfassende Ertüchtigung der bestehenden Sportanlage. Geplant ist die Umwandlung des bisherigen Aschehartplatzes in einen modernen Kunstrasenplatz. Darüber hinaus wird das bestehende Funktionsgebäude durch einen Anbau erweitert, der zwei zusätzliche Mannschaftskabinen inklusive Dusch- und Sanitäranlagen umfasst.
Ziel der Maßnahme ist die langfristige Stärkung des Vereins- und Breitensports in der Gemeinde. Durch die Erweiterung der Umkleidekapazitäten werden insbesondere bessere Voraussetzungen für Damen- und Mädchenmannschaften geschaffen, wodurch eine bessere geschlechtergerechte Nutzung der Sportanlage ermöglicht wird. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für parallele Trainings- und Spielbetriebe.
„Mit dieser Investition schaffen wir nicht nur moderne Trainingsbedingungen, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Der Sportplatz wird zu einem zukunftsfähigen Treffpunkt für alle Generationen“, erklärte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatsekretär Sören Bartol, der die Bewerbung Weimars in Berlin unterstützt hat.
„Ich freue mich sehr, dass es erneut gelungen ist, eine Bundesförderung für ein Projekt in meinem Wahlkreis zu erhalten,“ so Bartol weiter.Parallel zu den Bauarbeiten wird ein umfassendes Nutzungskonzept entwickelt, das die Bedürfnisse der örtlichen Vereine sowie der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt. Neben der Organisation und Belegung der Anlage werden auch Aspekte der Pflege, Wartung und langfristigen Instandhaltung einbezogen. Ehrenamtliche Strukturen sollen dabei gezielt gestärkt und aktiv eingebunden werden.
Projektbeteiligte sind die Gemeinde Weimar (Lahn) sowie der örtliche Sportverein SC Roth/Argenstein. Die Bauverwaltung der Gemeinde übernimmt die administrativen Aufgaben, während der ehrenamtliche Vorstand des Sportvereins seine Expertise in die Planung und Konzeptentwicklung einbringt. Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine effiziente Projektsteuerung und eine nachhaltige Nutzung der Anlage.
Auch energetisch setzt das Projekt Maßstäbe. Der Erweiterungsbau erreicht nach Abschluss den Standard eines Effizienzgebäudes der Stufe 55 gemäß KfW-Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig über erneuerbare Energien oder durch den Anschluss an ein entsprechendes Wärmenetz.
Mit der bewilligten Förderung wird ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur und zur Förderung des Sports in Weimar gemacht.